Wissenstransfer  /  Wissensmanagement


Wissenstransfer


Ein Wissenstransfer bezeichnet grundsätzlich die zielgerichtete Übertragung von Wissen von einem Transferpartner (Wissensgeber) zu einem anderen Transferpartner (Wissensnehmer).

Die Transfersituation ist dabei kein einseitiger, sondern immer ein interaktiver Prozess. Während explizites Wissen (Dokumente, Software, Berechnungen etc.) in der Regel schnell verfügbar ist, liegt das Augenmerk des Wissenstransfers v.a. auf dem impliziten Wissen (Erfahrungswissen des Wissensgebers).






Welche Anlässe / Ausgangslagen?

  • Personellem Wechsel von Spezialisten und  Führungskräften ,Schlüsselpositionen (bei z.B. Pensionierung, Job Rotation, Urlaub, Kündigung ...)
  • Vermittlung von Expertenwissen an ein Team oder an andere Mitarbeiter, Aufbau einer echten Stellvertreterregelung
  • Strukturierte Unterstützung des Anpassungsprozesses in einem neuen Job bei wenig verfügbarer Zeit
  • Umorganisation mit möglichst wenig Wissensverlust
  • Abschluss oder Übergabe komplexer Projekte
  • Schaffen einer Datenbasis in historisch gewachsenen aber nicht dokumentierten Bereichen

             

 


Musterwissenslandkarte

 


Schwerpunkte unserer Wissenstransferprozesse:


  • Altersbedingter Personalwechsel
  • Führungskräftewechsel
  • In- und Externer Spezialistenwechsel
  • Umorganisationen
  • Wissensumverteilung
  • Wissenstransferworkshops
  • Multiplikatorenausbildung


 

 

 "Wissen ist – die einzige Ressource,
         die sich durch Nutzung vermehr"



Wissens in der Organisation nach DIN EN ISO 9001:2015

  • Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 zu den unerlässlichen Ressourcen Wissen und Kompetenz in die Praxis umsetzen
  • Relevantes Wissen im Unternehmen praxistauglich identifizieren, sichern und bedarfsgerecht ausbauen
                                                  oder auch
    Notwendiges Wissen bestimmen, momentanes Wissen berücksichtigen, Zusatzwissen beschaffen, Wissen zur Verfügung stellen, anwenden und aufrechterhalten
  • Wissensmanagement – richtig verstehen und anwenden – und damit die steigende Menge und Komplexität von Wissen im Unternehmen umfassend nutzbar machen

 

Wissen erstmals fester Bestandteil der DIN EN ISO 9001 Qualitätsmanagement – Anforderungen



Wissensmanagement

Wissensmanagement beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem Transfer, der Speicherung sowie der Nutzung von Wissen. Wissensmanagement ist viel mehr als nur Informationsmanagement. Wissen entsteht nicht durch eine Ansammlung von Informationen, sondern erst durch die Verknüpfung der Informationen mit bereits vorhandenem Vorwissen.

Wissen kann nicht wie Informationen gekauft oder verkauft werden. Wissen muss auch jene Fähigkeiten umfassen, die Kommunikation und Interaktion erst ermöglichen.


Folgende 5 Schritte bilden die Basis bei der Einführung von Wissensmanagement:

  1. Analyse der Situation und der Ausgangslage
  2. Festlegung der Ziele des Wissensmanagements
  3. Analyse des zu speichernden Wissens und dessen Speicherung
  4. Wissensweitergabe und Verteilung
  5. Nutzung des Wissens

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Bei dem praktischen Einsatz im Unternehmen steht dabei der Faktor Mensch im Vordergrund

Wissensmanagement basiert in der betrieblichen Praxis auf folgenden Verfahren.

  •      Strategische Kompetenzentwicklungsplanung
  •      Kompetenzanalyse
  •      Wissenstransfer
  •      Wissensdatenbanken und IT-gestützte Lösungen

 


„Information ist kein Wissen. Die einzige Quelle des Wissens ist die Erfahrung.

Die Zukunft lebt vom Austausch des Wissens.“  

Albert Einstein