360° Feedback

 

 

Das 360° Feedback ist eine der wirksamsten Methoden zur möglichst objektiven Einschätzung  von Sozial- und Führungskompetenzen. Beim 360-Grad-Feedback  werden die Kompetenzen von Fach- und Führungskräften aus unterschiedlichen Blickwinkeln beurteilt. Dazu gehören Mitarbeiter, Vorgesetzte, Kollegen, Teammitglieder oder Kunden die das Fremdbild liefern. Hinzu kommt die Selbsteinschätzung als Selbstbild. Durch diese größere Objektivität und Vielfalt der Meinungen ist das 360°Feedback zu einem der wichtigsten Instrumente in der Persönlichkeitsentwicklung geworden, weil sie aussagekräftigere Ergebnisse zu niedrigeren Kosten als andere Analyseverfahren liefert. Grundlage der Auswertung ist das Wertequadrat nach Helwig.

 



Die 4 Phasen des 360° Grad Feedbacks

 Das 360° Feedback läuft regulär in vier Phasen ab:

  1. Vorbereitung  Zuerst werden alle erforderlichen Feedbackgeber identifiziert und über Ziel und Ablauf des Instruments informiert. Es ist unbedingt erforderlich, dass alle Beteiligten wissen, wie die so gewonnenen Daten behandelt und ob sie beispielsweise anonymisiert werden, so dass die Feedbackgeber frei und ehrlich antworten können.
  2. Fragebogenbeantwortung mit offenen und geschlossenen Fragen. Zum Einsatz kommt nun ein präziser Fragebogen, der auf die zuvor vereinbarten Ziele (Kompetenzanalyse, Potenzialdiagnostik, usw.) einzahlt.
  3. Analyse und Auswertung Nachdem alle die Fragebögen ausgefüllt haben, werden diese zusammengeführt und ausgewertet -  in Form einer Matrix mit übersichtlichen Schaubildern. Für die Akzeptanz der Ergebnisse sind hier vor allem die Transparenz und Nachvollziehbarkeit entscheidend, wie die einzelnen Ergebnisse entstanden sind.
  4. Rückmeldung hier wird der direkte Vorgesetzte des Feedbacknehmers mit eingebunden, aus den Daten werden individuelle Maßnahmen abgeleitet (Seminare, Übertragung von Aufgaben, Verbesserung der Kooperation usw) und deren Umsetzung  überwacht.

 


Welche Anlässe?

 

  • Vorbereitung eines Coachingprozesses
  • Vorbereitung eines  Potenzialverfahren
  • Standortbestimmung
  • Genereller Wunsch nach Weiterentwicklung
  • Feedback anlässlich erkannter Entwicklungsfelder


" Deine unzufriedensten Kunden sind deine beste Lernquelle."

Bill Gates